Inclusive Housing

Projektzeitraum: 2021-2022

Gesellschaftliche Teilhabe und Integration beginnen beim Wohnen

Die Wohnsituation von Geflüchteten in europäischen Städten  
Es ist empirische belegt, dass geflüchtete Menschen beim Zugang zu Wohnraum in europäischen Städten auf unterschiedliche Schwierigkeiten stoßen. Über die Strategien, die Wohnungsunternehmen entwickeln, um auf die Bedürfnisse von Asylberechtigten einzugehen, ist jedoch wenig bekannt. Hier setzt das Projekt „Inclusive Housing“ an und möchte einen Beitrag zur Entwicklung strategischer und praktischer Lösungen leisten. In diesem Zusammenhang bezieht sich „inklusives Wohnen“ nicht nur auf die Integration von geflüchteten Menschen, sondern umfasst weitere Gruppen, die im Kontext urbaner Migration auf dem Wohnungsmarkt benachteiligt sind.

Internationale Stakeholder Workshops und Entwicklung von Policy Briefings
Die Projektpartner*innen aus Österreich, Deutschland und Schweden tauschen sich, basierend auf ihren aktuellen Forschungsarbeiten, über bestehende Erkenntnisse, Erfahrungen und Strategien im Bereich der Unterbringung und Integration von Geflüchteten aus und erweitern das bestehende Wissen zu dem Thema. Ein Fokus liegt auf den Themen „Wohnungsmarkt und Zugang zu Wohnraum“, „Governance Strategien“ und „Innovative Wohnformen“. Drei transnationale Workshops bilden den Kern des Projekts und sind Grundlage für die Ausarbeitung von Policy Briefs, die an relevante Stakeholder verteilt werden.

Durch die Einbeziehung verschiedener lokaler und nationaler Akteur*innen soll das Projekt zu konkreten Maßnahmen und Verbesserungen der Lebenssituation von geflüchteten Menschen - sowie insgesamt von zugewanderten Menschen - beitragen. Darüber hinaus werden die Projektergebnisse an die wissenschaftliche Gemeinschaft und die breite Öffentlichkeit weitergegeben, wobei Beispiele für innovative Ansätze und bereits bestehende gelungene Praxis hervorgehoben werden. Insgesamt ermöglicht das Projekt die Identifizierung lokaler Besonderheiten sowie gemeinsamer Herausforderungen, die in einem europäischen Kontext vergleichbar sind und daher auch für die Wohnungspolitik in der gesamten Europäischen Union relevant sein können.

Kontakt

Projektteam

Katharina Kirsch-Soriano da Silva

Architektur, Stadtentwicklung und Sozialmanagement

katharina.kirsch@caritas-wien.at

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Eva-Maria Kehrer

Soziale Arbeit, Politikwissenschaften

eva-maria.kehrer@caritas-wien.at

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Florian Rautner

Soziale Arbeit, Soziologie

florian.rautner@caritas-wien.at

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Projektpartner*innen
„Inclusive Housing“ wird im Rahmen des Programms JPI Urban Europe zum Themenschwerpunkt Urban Migration von der Caritas Stadtteilarbeit, dem Soziologie Institut der Universität Wien, dem Deutschen Institut für Urbanistik sowie der Universität Umea gemeinsam durchgeführt und von österreichischer Seite durch die Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) finanziert.