Energiewende bottom-up

Die Caritas Stadtteilarbeit zeigt auf, wie Energiewende durch zivilgesellschaftliche Initiativen mitgestaltet werden kann.

Der Klimawandel betrifft uns alle

Die gesellschaftliche Transformation in Richtung Energiewende braucht neben etablierten und bisher vor allem top-down gestalteten Instrumenten auch neue sozial innovative Handlungsansätze: Mit stärkerem bottom-up Ansatz fördern sie Engagement und Involvierung der Bevölkerung in Hinblick auf Klima- und Energiethemen und knüpfen an Potenzialen und Initiativen aus der Zivilgesellschaft an.

Energiewende mit zivilgesellschaftlichen Initiativen

Die Studie „Energiewende bottom-up – sozial innovative Handlungsansätze und neue AkteurInnen“ analysierte klimapolitische Handlungsfelder, bei denen bottom-up Prozesse einen Beitrag zur Energiewende leisten können, und identifizierte Akteur*innen, die dabei eine wesentliche Rolle spielen könnten. 

Zunächst recherchierten wir mehr als 150 Initiativen in ganz Österreich – von Initiativen rund um Gärtnern und nachhaltigen Lebensmittelanbau, über gemeinschaftliche und ökologisch gestaltete Wohnprojekte und Energiegemeinschaften, bis hin zu klimafreundlichen Mobilitätsangeboten und vielfältig organisierten Sharing-Modellen. Aus dem Dialog mit einigen dieser Initiativen und relevanten Stakeholdern wurden Ideen und Empfehlungen in Form von „Maßnahmensteckbriefen“ für den Klima- und Energiefonds abgeleitet.

Impressionen aus Energiewende bottom-up

Projektteam

Katharina Kirsch-Soriano da Silva, Mara Verlic

Projektpartner*innen

Die Studie „Energiewende bottom-up“ wurde im Rahmen der ersten Ausschreibung „Energy Transition 2050“ vom Klima- und Energiefonds und der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) finanziert. Sie wurde von der österreichischen Energieagentur, der Stadtteilarbeit der Caritas Wien und der IMC Fachhochschule Krems gemeinsam durchgeführt.

Projektzeitraum

2018 - 2019

 

Blog Energy Transition

energytransition.klimafonds.gv.at