Besiedelungsmonitoring Seestadt Aspern

Das Besiedelungsmonitoring erforscht die sozialräumliche Entwicklung der Seestadt, eines der größten Stadtentwicklungsgebiete Europas, unter Einbeziehung der Perspektiven von Bewohner*innen und lokalen Akteur*innen.

Die Seestadt: ein neuer Stadtteil entwickelt sich

Welche Akteur*innen beeinflussen den Entstehungsprozess der Seestadt? Welche Gestaltungsmöglichkeiten sehen sie dabei? Wie nehmen die Bewohner*innen das Wohnumfeld und die Nachbarschaft wahr? Welche Themen beschäftigen sie? Wer zieht in die Seestadt und wie entwickelt sich die Zusammensetzung der Bewohner*innen im Laufe der Zeit? 

Im Rahmen eines Forschungsprojekts wird der Besiedelungsprozess der Seestadt erforscht und begleitet, um frühzeitig soziale Dynamiken und Herausforderungen in Hinblick auf den neuen Stadtteil und die entstehenden Nachbarschaften zu identifizieren.

Sozialräumliche Entwicklungen und Wahrnehmungen der Bewohner*innen

Ein Forschungsteam der Universität Wien und der FH Campus Wien führte, in Kooperation mit der Stadtteilarbeit vor Ort, dem Stadtteilmanagement Seestadt aspern, bereits zwei große Bewohner*innenbefragungen durch. Ergänzend dazu wurden Sekundärdaten ausgewertet, Fokusgruppen mit lokalen Akteuren und interessierten Bewohner*innen abgehalten, (soziale) Medien analysiert und teilnehmende Beobachtungen im Stadtteil durchgeführt. 

Die bisherigen Ergebnisse sind in 3 Forschungsberichten aus den Jahren 2015, 2017 und 2019 zusammengefasst. Sie beleuchten aktuelle Themen – von Nachbarschaftsbildung im öffentlichen und im digitalen Raum, über die Entwicklung von Wohnsituationen und Wohnkosten, bis hin zu Nahversorgung und Infrastruktur im neuen Stadtteil.

Projektteam

Katharina Kirsch-Soriano da Silva, Tanja Gerlich

Projektpartner*innen

Das Besiedelungsmonitoring Seestadt Aspern wird vom Institut für Soziologie der Universität Wien gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum für Soziale Arbeit der FH Campus Wien und dem Stadtteilmanagement Seestadt aspern realisiert, im Auftrag der Wohnbauforschung der Stadt Wien (MA 50) und in Kooperation mit der Wien 3420 aspern development AG.

Projektzeitraum

2015, 2017, 2019